Drum prüfe, an wen man sich für ein Studium bindet

Wer eine internationale Karriere anstrebt, braucht eine gute Planung und sollte sich an den wichtigsten Eckpfeilern orientieren. Doch welche Faktoren sind entscheidend, um später eine Führungsposition in einem internationalen Umfeld zu ergattern?
Veröffentlicht am 13.01.2023 von Südostschweizjobs.ch
Die Wahl der richtigen Universität gleicht der Partnerwahl.
Wer eine internationale Karriere anstrebt, braucht eine gute Planung und sollte sich an den wichtigsten Eckpfeilern orientieren. Doch welche Faktoren sind entscheidend, um später eine Führungsposition in einem internationalen Umfeld zu ergattern?

von Friederike Metzler, Projektmanagerin im Bereich Kommunikation an der Universität Liechtenstein

Eine gute Voraussetzung ist nach wie vor ein erfolgreich abgeschlossenes Studium. Durch diesen Abschluss wird direkt aufgezeigt, dass man über die Fähigkeiten der Selbstorganisation, des Durchhaltevermögens und der Belastbarkeit in Prüfungssituationen verfügt. Dies sind Tugenden, die in der Arbeitswelt vorausgesetzt und immer wichtiger werden, um sich von der Konkurrenz abzuheben. 

Für welches Studienfachgebiet man sich entscheidet, ist natürlich den eigenen Interessen und Vorlieben geschuldet. Unabhängig vom jeweiligen Fach ist die Wahl der passenden Universität zur Entwicklung der eigenen fachlichen Fähigkeiten und der Persönlichkeit allerdings entscheidend für den Studienerfolg. Hier gibt es grosse Unterschiede und man sollte sich frühzeitig über die jeweiligen Vor- und Nachteile informieren. Reicht einem der Besuch von Vorlesungen mit 300 und mehr Kommilitoninnen und Kommilitonen oder schätzt man die individuelle Betreuung an einer Universität mit deutlich weniger Studierenden? Will man sich in der Masse verstecken oder will man sich in überschaubaren Seminargruppen den Herausforderungen von Gruppenarbeiten und Präsentationen stellen? Auch Punkte wie die Frage nach der Chance auf einen Auslandsaufenthalt, die internationale Ausrichtung des Studiengangs, die Ausstattung des Fachbereichs, die Vernetzung der Universität zur Wirtschaft und natürlich zu international agierenden Unternehmen, das Angebot auf Vermittlung von Jobs und Praktika durch Unterstützung der Einrichtung, sind ganz entscheidende Faktoren.

Passt man zusammen?

Den besten Eindruck erhält man durch einen persönlichen Besuch an der jeweiligen Hochschule. Viele Universitäten bieten dazu Schnuppertage in Form von «Student for a day»-Formaten für die Bachelorstudiengänge oder «Taster Days» für künftige Masterstudierende an. Hier kann man in verschiedene Workshops aus den Fachbereichen eintauchen, an Vorlesungen teilnehmen und den Campus und Studierende vor Ort kennenlernen. An Infoabenden der Universitäten beraten Studierende und Dozierende aller Studiengänge meist persönlich und individuell zu Themen wie Studieninhalte, Karriereaussichten, Zulassungsvoraussetzungen sowie Jobs und Praktika. Die Teams von International Office und Student Engagement sind zumeist ebenfalls vor Ort und beantworten Fragen zu Auslandsaufenthalten während des Studiums und zum Campusleben. 

Zusammen durch dick und dünn

Entscheidend für den zukünftigen beruflichen Erfolg sind oftmals zusätzlich zum Studium erworbene Praxiserfahrungen und erste internationale Aufenthalte. Empfehlenswert ist es daher, sich so früh wie möglich um Praktika oder Nebenjobs zu bemühen. Gut, wenn die Universität eine gute Vernetzung zur Wirtschaft aufzeigen kann und im besten Fall auch gleich eine Verbindung zwischen Studierenden und Unternehmen herstellt. Praktika oder Nebenjobs zeigen dem künftigen Arbeitgeber Engagement und können durch gute Zeugnisse und Referenzen belegt werden. Nicht zu vergessen ist das Netzwerk, das man sich dadurch bereits während des Studiums aufbauen kann.

Unerlässlich für das Erklettern der Karriereleiter sind ausserdem exzellente Englischkenntnisse. Am besten eignet man sich diese durch einen Auslandsaufenthalt im englischsprachigen Raum an. Die International Offices der Universitäten unterstützen dabei Studierende bei der Suche nach Partner-Universitäten, um eine optimale Kombination von Auslandserfahrung und Studium zu erreichen. 

Scheidung? Ausgeschlossen! 

Wer mit der Wahl der Universität und den damit verbundenen Möglichkeiten wirklich glücklich ist, der bleibt der Institution und ihrem Netzwerk auch nach dem Abschluss gerne verbunden und wird ein Teil von ihr. Eine «Win-win-Situation» für beide Seiten.

Universität Liechtenstein
Die Universität Liechtenstein ist jung, regional verankert und international aktiv. Sie fokussiert sich als Denkplatz auf die Schwerpunkte Architektur und Wirtschaft und bietet ein Studium auf exzellentem Niveau. Sie erfüllt Schweizer Qualitätsstandards und bietet ein einzigartiges Umfeld mit einem Betreuungsverhältnis von 1:11 zwischen Dozierenden und Studierenden. Die Arbeit in kleinen Gruppen, der direkte Kontakt zur Professorenschaft und die persönliche akademische Betreuung sorgen für beste Voraussetzungen, um im Berufsleben voll durchzustarten. 

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