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Erfolgreiche Teamarbeit verlangt nach Spielregeln

Arbeitsmarktthemen 14. November 2018
Erfolgreiche Teamarbeit verlangt nach Spielregeln
Noch sind viele Menschen gewohnt, alleine und isoliert zu arbeiten, dabei hat die Teamarbeit viele Vorteile. Um die sozialen Kompetenzen im Team zu stärken, sind einige Punkte zu beachten. Wenn unter den Teammitgliedern ein regelmässiger Informationsaustausch stattfindet und gegenseitig Verständnis, Respekt und Vertrauen herrscht, kann eine Teamarbeit gute Resultate bringen. 
von Ingrid Braun
 
Unter einer hohen Arbeitsbelastung gehen das zwischenmenschliche Verständnis und der Respekt gegenüber Kollegen und Mitarbeitenden oft verloren. Verständnis und Bereitschaft dazu müssen aufgebaut und gefestigt werden. Wichtig dabei ist, dass die einzelnen Teamplayer gegenseitiges Vertrauen aufbauen, der Informations- und Gedankenaustausch muss regelmässig stattfinden und ein Teamsprecher, der bei Problemen angesprochen werden kann, muss bestimmt werden.
Jeder einzelne Teambeteiligte muss über alle Projekte und Vorgänge informiert sein und Auskunft darüber geben können. Dies erfordert eine hohe Disziplin. Optimal ist, wenn das gesamte Team sich voll mit dem Projekt identifiziert. Wie wird dies realisiert? Nachstehend einige Teilaspekte.
 
Den Gruppenzusammenhalt stärken
Der Zusammenhalt in der Gruppe wird durch das Bewusstsein gefördert, ein Ziel gemeinsam schneller und besser erreichen zu können (Erfolgserwartung). Gruppen mit einem hohen Zusammenhalt besitzen in der Regel eine gut funktionierende Rollenverteilung. Dadurch werden häufige Konflikte, die sich im Team belastend niederschlagen könnten, vermieden. Wird die Rollenverteilung eingehalten, bestätigt dies den Wert der Gruppe. Diese erscheint als leistungsfähig und gut organisiert. Das einzelne Gruppenmitglied ist sich bewusst, dass es alleine ein Ziel nicht erreichen kann und dazu andere Gruppenmitglieder benötigt. Die Zusammenarbeit wird in der Zuteilung von Funktionen und Aufgaben stabilisiert.
 
Vertrauen schaffen, Vorbild sein
Vertrauen lässt sich nicht durch eine einzige Massnahme aufbauen. Es ist eine Vielzahl von Bedingungen erforderlich, damit Vertrauen zwischen den Mitarbeitenden und dem Teamsprecher entsteht (z. B. Erfüllung von Versprechen, Fairness, wohlwollende Intentionen, loyales Verhalten, Ehrlichkeit und Integrität, Diskretion bei persönlichen Problemen, Kompetenz).
Hieraus ergibt sich die Vorbildfunktion, da das «Vorleben» dieser Eigenschaften mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von den anderen Teammitgliedern umgesetzt wird.
 
Einfühlungsvermögen als Hilfe
Eine grosse Hilfe ist es, sich in das Gruppenmitglied einfühlen zu können, seine Handlungen und Gedanken zu verstehen und umsetzen zu können. Dies bedeutet aber nicht, dass alles so umgesetzt werden muss, Einfühlungsvermögen (Empathie) ist jedoch eine grosse Hilfe für gute Argumentation. Sehr wichtig dabei ist auch, auf die einzelnen Charaktere einzugehen, sein Gegenüber so zu akzeptieren, wie es ist und es nicht umerziehen zu wollen. Natürlich können negative Gewohnheiten angesprochen und verbessert werden.
 
Eingespielte Teamarbeit bringt Erfolg
Werden die genannten Punkte von den Teammitgliedern berücksichtigt und gelebt, steht einer guten Teamarbeit nichts im Wege und das zu bearbeitende Projekt wird spielerisch umgesetzt.
 
Ingrid Braun ist verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
bei der Trumpf Schweiz AG in Grüsch.
ingrid.braun@trumpf.com, Telefon +41 58 257 62 09
 
Bildlegende:
Wenn es im Team funktioniert, ist der Erfolg gewiss. Bild Rawpixel_Unsplash
 

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