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«Machen Sie einen Kuhhandel»

Arbeitsmarktthemen 07. Mai 2014
Sprachaufenthalt - Machen Sie einen Kuhhandel
Wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber für Ihre sprachliche Weiterbildung finanzielle Unterstützung einfordern möchten, sollten Sie gute Argumente hervorbringen – und eine Gegenleistung anbieten. 
 
Von Max Wey

Eine Sprache lernt man am besten dort, wo sie gesprochen wird. Sie möchten deshalb ein Business-Sprachtraining im Ausland absolvieren, um kompetentere Fremdsprachenkenntnisse zu erlangen. Das würde nicht nur Sie persönlich weiterbringen, Sie könnten dann auch Ihren Job besser erledigen. Kein Wunder ist es Ihr Wunsch, dass sich Ihr Arbeitgeber an den Kosten für Ihr Business-Sprachtraining beteiligt. Doch wie überzeugen Sie ihn davon? Zeigen Sie ihm als erstes auf, was es ihm konkret bringt, wenn Sie sich in einer Fremdsprache besser ausdrücken können. Er muss wissen, wo Sie in Zukunft Ihren Job noch besser machen und wo vielleicht sogar externe Kosten eingespart werden könnten – zum Beispiel bei der Übersetzung oder dem Redigieren von Texten. Kostensenkung ist fast immer ein Argument, das zieht.
 
Die effizienteste Methode
Ein weiteres Argument, warum Sie für Ihre sprachliche Weiterbildung ins Ausland reisen sollten, ist die Effizienz. Bereits in einem zweiwöchigen Sprachtraining im Ausland kommen Sie auf mehr Kontaktstunden mit der Sprache, als wenn Sie hierzulande während einem halben Jahr einen gewöhnlichen Kurs besuchen. Der Grund dafür ist simpel: Sie sprechen die Fremdsprache nicht nur in den 50 bis 60 intensiven Unterrichtsstunden, sondern auch in der Freizeit – mit anderen Kursteilnehmern, Ihren Lehrern oder Ihrer Gastfamilie. Diese Effizienz wird Ihren Arbeitgeber freuen – seine Investition in Ihre Fremdsprachkenntnisse zahlt sich schon innert weniger Wochen aus.
 
Lernen, was Sie brauchen
Der Fokus im Unterricht von einem Business-Sprachtraining im Ausland liegt auf der Praxis. Sie lernen somit nur, was Sie in Ihrem Beruf auch anwenden können. Sie lernen zum Beispiel in der gewählten Sprache zu präsentieren oder zu verhandeln. Noch zielführender sind branchenspezifische Sprachtrainings, wo im Unterricht Fachthemen aus Ihrem Arbeitsumfeld behandelt werden. So gibt es zum Beispiel Kurse für Einkäufer, Ingenieure, HR- und Finanzfachleute. Sogar individuelle, auf Ihren Arbeitgeber zugeschnittene Kurse sind möglich. Alle haben dabei das gleiche Ziel: Sie lernen nur, was Sie auch wirklich brauchen.
 
Kommen Sie Ihrem Arbeitgeber entgegen
Um Ihren Arbeitgeber von einem Business-Sprachtraining zu überzeugen, sollten Sie nun ausreichend Argumente haben. Um Nägel mit Köpfen zu machen, können Sie ihm einen Kuhhandel offerieren. Er kommt Ihnen mit finanzieller Unterstützung entgegen, Sie ihm, indem Sie für einen Teil Ihrer Abwesenheit ein paar Ferientage opfern. Das unterstreicht Ihre Motivation und zeigt ihm, dass Sie wirklich von der Sache überzeugt sind. Worauf warten Sie also noch? Business-Sprachtrainings beginnen jeden Montag, sind schon ab einer Woche buchbar und die Durchführung ist stets garantiert. Ich wünsche Ihnen erfolgreiches Verhandeln!
 
Über den Autor
Max Wey ist Geschäftsführer von Boa Lingua Business Class. Das Unternehmen mit Filialen in Zug, Zürich, Winterthur, St. Gallen, Chur, Bern, Luzern, Basel, Genf und Lausanne ist spezialisiert auf Business-Sprachtrainings im Ausland. www.businessclass.ch

 

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