Zehn Schritte für psychische Gesundheit

Arbeitsmarktthemen10. März 2014
Zehn Schritte für psychische Gesundheit - suedostschweizjobs.ch
Wie man die körperliche Gesundheit fördern kann, wissen die meisten. Kaum thematisiert wird hingegen die psychische Gesundheit. Dabei kennen viele Menschen Rezepte gegen Krisen oder können mit dem alltäglichen Stress mehr oder weniger gut umgehen.
 
Von Simon Hartmann*
 
Psychische Gesundheit wird als Selbstverständlichkeit angenommen und oft erst dann beachtet, wenn Beeinträchtigungen auftreten. In der Südostschweiz erkrankt statistisch gesehen jede zweite Person im Verlauf des Lebens an einer psychischen Erkrankung. Prävention tut not.
 
Mit Freunden in Kontakt bleiben
Freunde sind wertvoll. Sich Zeit nehmen für echte Freundschaften und entscheiden, mit wem man seine Freizeit gestalten will und mit wem nicht.
 
Sich entspannen
In der Ruhe liegt die Kraft. Sich bewusst sein, bei welchen Tätigkeiten man abschalten kann – zum Beispiel beim Musikhören, in der Sauna oder einfach beim bewussten Nichtstun.
 
Darüber reden
Alles beginnt im Gespräch. Sich Zeit nehmen zum Mitteilen und Zuhören. Sorgen werden geteilt und Freude verdoppelt.
 
Aktiv bleiben
Bewegung ist Voraussetzung für Entwicklung. Körperliche Bewegung ist ein notwendiger Gegenpol zu Überreizung durch Überinformation und gesteigertem Lebenstempo.
 
Neues Lernen
Lernen ist Entdecken. Dies kann das Selbstwertgefühl stärken. Neues lernen kann persönlich, aber auch beruflich hilfreich sein.
 
Kreatives tun
Kreativität steckt in uns allen. Kreativität schafft einen Ausgleich für die vielen Spannungen, die einen einengen. Singen, Tanzen, Malen, Musizieren, Gärtnern, Basteln und Schreiben sind kreative Tätigkeiten.
 
Sich beteiligen
Menschen brauchen eine lebendige Gemeinschaft. In der Gemeinschaft ist man nicht nur Teil-Nehmender, sondern auch Teil-Gebender. Sich einbringen, wo es um Dinge geht, die für einen von Bedeutung sind.
 
Um Hilfe fragen
Hilfe annehmen ist ein Akt der Stärke, nicht der Schwäche. In belastenden Situationen ist es wichtig, bei seinen Fähigkeiten zu bleiben. Aufgaben delegieren und um Hilfe bitten.
 
Sich selbst annehmen
Nobody is perfect. Sich selbst annehmen heisst, zu seinen Fähigkeiten  stehen, sie auch benennen können, und wissen, was einen zufrieden macht. Fehler und Schwächen als Teil seiner Persönlichkeit akzeptieren.
 
Sich nicht aufgeben
Die Krisen des Lebens meistern. Schock, Trauer und Traumata brauchen Zeit, um emotional verarbeitet zu werden. Sich in Krisensituationen professionelle Hilfe holen.
 
* Simon Hartmann ist Inhaber/Geschäftsführer von Hartmann Personal, Gäuggelistrasse 1, 7000 Chur, Telefon 081 252 22 66, www.hartmann-personal.ch
 
Quelle: Gesundheitsamt Graubünden, www.graubuenden-bewegt.ch
 
Hartmann Personal
Hartmann Personal ist auf Personalvermittlung für Kaderkräfte, Fachspezialisten und qualifizierte Mitarbeitende für sämtliche Branchen sowie Outplacement und Assessments spezialisiert. Dies primär für Graubünden, das St. Galler Oberland und das Fürstentum Liechtenstein.

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