Work Life Balance – eine Frage der ICH-Verantwortung

Work Life Balance17. November 2015
Work Life Balance – eine Frage der ICH-Verantwortung
„Die höchste Stufe menschlicher Bildung ist die vollkommene Ausgeglichenheit der Seele und der massvolle Lebenswandel.“ (Konfuzius)
Für eine ausgeglichene Work Life Balance muss man das Berufs- und Privatleben miteinander koordinieren. Einerseits will man den Ansprüchen im Unternehmen – und auch sich selbst – gerecht werden, andererseits ist es genauso wichtig, Zeit für Familie und Freunde zu haben. Es liegt allerdings nicht nur in der Verantwortung des Unternehmens ein gewisses Gleichgewicht herzustellen. Ein grosser Teil liegt in der Eigenverantwortung. Aber wie kann man selbst für eine Ausgeglichenheit sorgen?
Änderungspotenzial?!
Die Work Life Balance kann in vier verschiedene Dimensionen eingeteilt werden: Beruf, Körper und Gesundheit, Soziales Umfeld und Lebensvision. Es ist relativ offensichtlich, dass drei dieser vier Aspekte auf das Konto des Ichs geht. Das soll heissen: Wenn man eine Work Life Balance anstrebt, muss man bei sich selbst beginnen. Das Gleichgewicht liegt also in der Eigenverantwortung. Man kann sich an diesem Punkt fragen: Was tue ich eigentlich für die Sicherstellung meiner Work Life Balance? Was kann ich tun bzw. ändern, wenn ich dieses Gleichgewicht nicht empfinde?
Oftmals ist es so, dass sich viele Menschen auch noch nach der Arbeit Sorgen über die Arbeit machen. Ausserdem gelingt es immer weniger Menschen abzuschalten oder sich nach der Arbeit zu Freizeitaktivitäten aufzuraffen. Bewegung und Gesundheit ist aber ein wichtiger Bestandteil für eine Work Life Balance. Dass Sie davon genug bekommen, liegt allein in Ihrer Verantwortung! Dass man nach der Arbeit abschalten sollte und nicht mehr über Emails, den Chef oder die Arbeitskollegen nachdenken sollte, würde sehr zu einer Ausgeglichenheit beitragen. Wenn der Punkt erreicht ist und die Arbeit immer mehr Raum einnimmt, sollte man sich regelmässig Zeit nehmen und die eigenen Prioritäten überprüfen. Was ist mir wichtig? Und wie kann ich meine Situation verändern?
 
Mut zur Verantwortung
Ist es erst mal klar, dass man das Gleichgewicht zwischen dem Berufs- und Privatleben verloren hat, so sollte man auch den Mut zu einer kritischen Selbstreflexion aufbringen. Natürlich liegt ein Teil der Work Life Balance auch in der Verpflichtung des Arbeitgebers – aber der grössere Teil liegt in der Ich-Verantwortung. Auch wenn man völlig erschöpft und müde aus dem Büro kommt: Couch-Potato und Fast-Food als Abendprogramm? Das beste Mittel gegen Müdigkeit ist die Bewegung sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Natürlich ist es schwierig alten Gewohnheiten Lebewohl zu sagen. Doch wenn man den Sprung wagt, hört man recht schnell, dass die Ausgeglichenheit schon an die Tür klopft. Anstatt sich müde auf das Sofa fallen zu lassen, rufen Sie einen Freund oder ein Familienmitglied an und gehen mit ihm raus in die frische Luft! So hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche – Bewegung und die Pflege im sozialen Umfeld. Schlussendlich ist es einfach wichtig, dass man sich auf die Arbeit freut sowie auf das Nachhausekommen. Vielleicht muss man hier und da ein paar Opfer bringen, aber eine Ausgeglichenheit – eine Work LIFE Balance – ist ohne Zweifel sehr erstrebenswert. Und wenn Ihnen dieser Weg schwer fällt: Es gibt für alles eine Lösung! Professionelle Coaches bringen Sie bestimmt an Ihr Ziel. Aber der erste Schritt muss von Ihnen selbst aus kommen!
 
Autor: MKS AG, Kompetenzzentrum für Marketing und Management, Sargans.

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